Für welche Zielgruppe Angeln und Angelsport geeignet ist
Angeln ist nicht nur eine Leidenschaft, nein es ist Sport und Fügung zugleich. Nicht jeder eignet sich zum Angler oder zur Anglerin. Es ist nicht einfach nur eine Freizeitbeschäftigung aus Langeweile, man muss wirklich ein Händchen dafür haben. Nicht jeder eignet sich für diesen Sport. Geduld, eine innere Ruhe und absolute Gelassenheit sind die Voraussetzungen, die man für das Angeln unbedingt braucht. Viele denken, dass sie das automatisch können und diese Charaktereigenschaften in sich tragen, doch wenn es eben nicht so ist, kann das Angeln für diese Menschen eher unbefriedigend sein. Wer nur den Fisch an der Angel sieht, ist im Angelsport eher falsch.
Welche Eigenschaften benötigt man als Angler/in?
Angeln ist schon eine Kunst für sich. Wie oben bereits kurz erwähnt, braucht man viel Zeit und noch mehr Geduld. Übrigens kann man auch nicht überall, wo man möchte, angeln. Man sollte einem Angelverein angehören. Zum Probieren kann man allerdings durchaus an einen See gehen, um zu ergründen, ob das Angeln infrage kommt. Viele geben schon nach der ersten Stunde auf. Angeln erfordert auch ein gewisses Fingerspitzengefühl. Man sollte seinen Angelstuhl in absoluter Stille aufstellen und schon ab diesem Zeitpunkt jegliche Hektik vermeiden. Man taucht buchstäblich in eine tiefgründige Welt ein. Ein stiller See, ein ruhiges Gewässer und die Fische fühlen sich absolut wohl. Wer jetzt denkt, dass er sicherlich beim Angeln einmal auf diese Schnelllebigkeit und die alltägliche Hektik verzichten kann, der irrt. Interesse an der gesamten Materie muss vorhanden sein, um das Angeln und alles was dazu gehört, zu lieben. Die Angelvereine in der Nähe sind der richtige Ansprechpartner, wenn man es ausprobieren möchte.
Für wen eignet sich der Angelsport nicht?
Menschen, die schwer herunterkommen können, da sie regelrecht gefangen sind in der Hektik und dem Trubel des Alltags. Wer beim Angeln das Smartphone nicht weglegen kann, braucht gar nicht erst an den See zum Angeln zu gehen. Es ist purer Stress und diese Menschen können einfach nicht im Einklang mit der Natur sein. Selbst, wenn man denkt, man ist jetzt vollkommen ausgeruht, heißt das noch lange nicht, dass man eine lange Angel-Session durchhält. Wenn die Gedanken abschweifen und man sich nicht auf das ruhige Warten konzentrieren kann, wird beim Angeln nicht erfolgreich sein. Der Misserfolg führt wiederum zum Ärger und Unzufriedenheit. Man sollte das Hobby dann schnell aufgeben. Es würde nichts bringen. Sollte das Interesse in den folgenden Jahren weiter bestehen, kann man es immer noch einmal versuchen, da man schließlich älter und reifer wird. Das Angeln erfordert viel Zeit und wer auf dem Sprung ist, kann hierbei nicht erfolgreich sein.
Fazit
Angeln kann man auch ohne Profi-Angler zu sein, doch bevor man damit beginnt, sollte man sich selbst viele Gedanken machen, ob man den Versuch wagen sollte. Hilfe kann man bei erfahrenen Anglern oder Anglerinnen suchen, diese Tipps und Tricks sind meist sehr hilfreich. Ein gemeinsamer Angel-Ausflug könnte auch Licht ins Dunkle bringen, ob man weitermachen sollte oder ob der Versuch eher keine Früchte trägt. Es ist auch nicht schlimm, da nicht jeder ist für jedes Hobby gemacht ist. Man sollte auf seine innere Stimme hören und auf die Ratschläge von Profis hören.

Mit einer Wasserfläche von 540 km² und einer Länge von 63 Kilometern ist der Bodensee der größte See der Republik. Er liegt im Dreiländereck zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz und versorgt weite Teile Baden-Württembergs mit Trinkwasser. Obwohl der Bodensee keine Riesenfische zu bieten hat, zeichnet er sich durch zahlreiche Angelplätze mit einer wunderschönen alpinen Naturkulisse aus. Angelfreunde kommen beispielsweise in Meersburg, Kressborn, Kreuzlingen und Konstanz auf ihre Kosten.
Die Formalitäten sind in der Mecklenburgischen Seenplatte schnell erledigt: Touristen ohne Angelschein können einen Urlaubsschein für einen Zeitraum von bis zu 28 Tagen erwerben. Kostenpunkt knapp über 20€. Zusätzlich ist ein Angelschein für die gewünschten Gewässer erforderlich. Allerdings muss auch die Logistik erledigt werden. Wegen der dichten Wälder und Schilfgebiete an den Ufern der Seen kommt man ohne Boot nicht weit. Deshalb kann man vielerorts kleine Motorboote mit 3 bis 5 PS chartern, die keinen Führerschein benötigen. Und wenn Sie etwas Besonderes erleben möchten, können Sie ein nostalgisches Floß oder ein Hausboot für zwei bis zwölf Personen inklusive Räucherofen oder Grill mieten!
Es ist immer am besten, mit einer echten Person darüber zu sprechen, wo man angeln sollte, da sie wahrscheinlich die aktuellsten und umfassendsten Informationen über die örtlichen Gewässer hat. Im Notfall liefert eine in der Menge vorhandene Angel-App wie Fishbrain oder der datenintensivere FishAngler gute Informationen über die örtlichen Gewässer. Im Allgemeinen sind Seen eine großartige Option, wenn Sie gerade erst anfangen – sie haben normalerweise ein Ufer oder einen Steg zum Angeln und oft eine größere Menge hungriger Fische, als Sie in einem Fluss finden würden. In den Seen werden meist Arten wie Barsch, Panflöte oder Regenbogenforelle gefangen, während in den Flüssen fast ausschließlich Lachs- oder Forellenarten wie Regenbogen-, Cutthroat- oder Bachforelle gefangen werden, um nur einige zu nennen.
Wem das Angeln nachwievor zu langweilig erscheint, der findet das richtige Umfeld vielleicht am Fluss. In kalten Flüssen, die eine mittlere bis schnelle Strömung haben, sind die Forellen beheimatet. Vielerorts beginnt im Mai die Forellensaison. Hier wirst du nicht stundenlang auf dem Stuhl sitzen. Es sind Watthose oder Wattstiefel erforderlich. Du kannst ein Köderfischchen, einen künstlichen Köder oder die Fliege wählen. Der Angler watet im ruhigeren Bereich des Flusses, das bis zu hüfthoch sein kann, langsam flussabwärts. Der Köder wird auf der anderen Seite, im schnellen, tiefen Wasser, platziert. Schnell kann der Sportfischer einige Kilometer flussabwärts gewandert sein.
Für den Einstieg ist eine Angelrute ideal, die ca. 2,70 bis 2,90 Meter lang ist. Die Stärke der Rute bestimmt sich entweder durch das Gewicht, das angehangen wird oder durch das Wurfgewicht, sodass sich die Rute zu einem Viertelkreis biegt. Bei Einsteigern sollte das Wurfgewicht zwischen 10 und 40 Gramm liegen. Dieses Gewicht deckt bereits viele mögliche Angeltechniken ab.